Infoveranstaltung für Gefahrgutbeauftragte und „beauftragte Personen“


Mit der Schaffung eines internationalen Regelwerkes für den Transport gefährlicher Güter soll die sichere Beförderung dieser sensiblen Güter grundsätzlich gewährleistet werden. Die Vorschriften werden unter Berücksichtigung von Erkenntnissen in Wissenschaft und Technik laufend überprüft und weiterentwickelt.

Alle zwei Jahre erfolgt eine Anpassung an die aktuellen Entwicklungen. Die Vor- schriften werden in den Bundesgesetzblättern verkündet und bei Bedarf durch Bekanntmachungen im Verkehrsblatt ergänzt.
Im Hinblick auf die jeweilige Novelle der Gefahrgutbeförderungsvorschriften für den Straßentransport (ADR) richtet sich unser eintägiges Fortbildungsseminar an alle Gefahrgutbeauftragten und „beauftragte Personen“, die ihre Kenntnisse aktualisieren und ihr Wissen in dieser komplexen Materie auffrischen möchten. Die Verpflichtungen des Abschnittes 1.3 ADR sein Gefahrgutwissen den jeweiligen Vorschriftenänderungen anzupassen bzw. die jeweils geltenden Vorschriften zu beherrschen, bedeuten, dass sowohl Gefahrgutbeauftragte als auch „beauftragte Personen“ auf jeden Fall an Unterweisungen in Zweijahresabständen (ADR 2015, 2017 etc.) teilzunehmen und dies durch entsprechende Dokumentationen nachzuweisen haben. Die Nichtbeachtung des § 27 (5) GGVSEB kann zu erheblichen rechtlichen Konsequenzen in bußgeld-, straf- und insbesondere haftungsrechtlicher Hinsicht führen. Entsprechende Schulungsbescheinigungen sind der zuständigen Überwachungsbehörde auf Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

Die Teilnehmer werden durch die Vermittlung der zentralen Elemente des Regelwerkes und Auseinandersetzung mit den Neuerungen im Gefahrgut-Transportrecht in die Lage versetzt, auf die Änderungen adäquat zu reagieren und in der betrieblichen Praxis Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Versenden, Befördern, Verpacken oder der Übergabe gefährlicher Güter schnell und sicher zu treffen.

 
Samstag, 20. Apr. 2019

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